MOTO4 EUROPEAN CUP – ROUND 3
03.-05.07.2026 – Circuito de Jerez – Ángel Nieto / Spain
4,428 km, 9 Rechts- und 5 Linkskurven, längste Gerade 600 m
Das dritte Rennwochenende des Moto4 European Cups führte uns an das Circuito de Jerez – Ángel Nieto. Jerez war in den vergangenen Jahren nie eine Strecke, die mir besonders gelegen hat. Trotzdem bin ich mit einem guten Gefühl angereist, weil ich dort im Red Bull Rookies Cup bereits gezeigt hatte, dass ich auf der Strecke konkurrenzfähig sein kann.
Gemeinsam mit meinem Team hatten wir einen klaren Plan und eine strukturierte Herangehensweise für das gesamte Wochenende. Bereits am Freitag haben wir gut gearbeitet. Zwar hat mir im Alleingang noch etwas Pace gefehlt, aber wir wussten genau, woran wir arbeiten mussten.
Am Samstag konnte ich mich direkt für das Qualifying 2 qualifizieren. Dort belegte ich den achten Platz, was für die Startaufstellung Platz 15 bedeutete. Mit diesem Ausgangspunkt sind wir ins Rennen gegangen – mit dem Ziel, so viel wie möglich zu lernen und gleichzeitig das bestmögliche Ergebnis herauszuholen.
Im ersten Rennen hatte ich leider keinen optimalen Start und verlor dadurch den Anschluss an die Spitzengruppe. Anschließend kämpfte ich in der zweiten Gruppe und konnte mich Stück für Stück nach vorne arbeiten. Nachdem ich zwischenzeitlich bis auf Platz 19 zurückgefallen war, kam ich schließlich als Achter ins Ziel. Das Rennen war extrem lehrreich und hat gleichzeitig viel Spaß gemacht. Trotzdem war mir klar: Ich gehöre in die erste Gruppe – und genau dort wollte ich im zweiten Rennen fahren.
Für Rennen zwei habe ich mich deshalb voll fokussiert. Der Start war deutlich besser und ich kam nach der ersten Runde auf Platz 14 zurück. Von dort arbeitete ich mich Schritt für Schritt nach vorne und verbrachte einen Großteil des Rennens auf Rang acht – mitten in der Spitzengruppe.
In der Schlussphase wollte ich dann angreifen und versuchen, noch weiter nach vorne zu kommen. Mein Ziel war es, um die Top 5 oder sogar noch bessere Platzierungen zu kämpfen. Kurz vor Rennende kam es jedoch zu einem Sturz eines anderen Fahrers, der eine rote Flagge auslöste und das Rennen vorzeitig beendete. Dadurch wurde ich auf Platz fünf gewertet.
Damit konnte ich mein erstes Top-5-Ergebnis im Moto4 European Cup einfahren – ein Ergebnis, über das wir uns sehr freuen können. Gerade auf einer Strecke, die mir normalerweise nicht besonders liegt, zeigt dieses Wochenende, dass wir als Team große Fortschritte gemacht haben. Es war kein einfaches Wochenende, aber wir haben konsequent gearbeitet und uns stetig gesteigert. Deshalb können wir insgesamt sehr zufrieden sein.
Jetzt richtet sich der volle Fokus auf das nächste Highlight: den Red Bull MotoGP Rookies Cup am Sachsenring. Ein Heimrennen vor den deutschen Fans – etwas ganz Besonderes. Ich freue mich riesig darauf und werde alles geben, um vor heimischem Publikum die deutsche Flagge bestmöglich zu vertreten.
Vielen Dank an mein Team, meine Familie, alle Sponsoren, Partner und Supporter für eure Unterstützung. Ohne euch wäre das alles nicht möglich!ige gute Schritte machen und hatten eine solide Basis für den weiteren Verlauf des Wochenendes.
Am Samstagmorgen gelang mir die direkte Qualifikation für das Qualifying 2. Dort habe ich leider keine perfekte Runde zusammenbekommen. Es hat noch etwas zur Spitze gefehlt, dennoch konnten wir wichtige Daten sammeln und gezielt an Verbesserungen für die Rennen arbeiten.
Im ersten Rennen hatte ich keinen optimalen Start und fand mich schnell in der zweiten Gruppe wieder. Dort gab es viele enge Zweikämpfe und intensive Fights um die Positionen. Ich konnte mich gut behaupten und war mitten im Kampf um Platz sechs. Leider habe ich in der letzten Runde einen Fehler gemacht, wodurch ich einige Positionen verloren habe. Am Ende stand Platz 10 zu Buche – ein Ergebnis, mit dem ich nicht zufrieden war.
Für Rennen 2 konnte ich meinen Start deutlich verbessern und war von Anfang an besser im Geschehen dabei. Auch meine Pace war stärker als im ersten Lauf. Bis zur Rennmitte lag ich etwa auf Platz sechs und führte die zweite Gruppe an. Wir waren dabei nicht weit von der Spitzengruppe entfernt und ich hatte ein gutes Gefühl auf dem Motorrad.
In den letzten Runden wurde es erneut sehr eng. Ich hatte mir meine Strategie für den Schlussabschnitt bereits zurechtgelegt und wollte in den entscheidenden Momenten angreifen. Leider hatte ich dann einen Highsider, der mich weit zurückgeworfen hat. Trotz allem konnte ich das Rennen noch auf Platz 9 beenden.
Insgesamt bin ich mit dem Wochenende nicht zufrieden, weil ich weiß, dass deutlich mehr möglich gewesen wäre. Die Ergebnisse spiegeln nicht wider, wie hart wir gearbeitet haben, welche Fortschritte wir gemacht haben und welches Potenzial wir als Team haben. Ich weiß auch, dass ich selbst noch einige Bereiche verbessern muss, um den nächsten Schritt nach vorne zu machen. Trotzdem nehmen wir viele wichtige Erkenntnisse mit. Wir wissen jetzt genau, woran wir arbeiten müssen, und werden die kommenden Wochen intensiv nutzen, um stärker zurückzukommen.
Vielen Dank an mein Team, meine Familie, meine Sponsoren und alle Unterstützer, die mich auf diesem Weg begleiten. Ich freue mich schon auf das nächste Rennwochenende und werde alles geben, um die nächsten Chancen besser zu nutzen.
Alle Rennen könnt ihr auch im Nachhinein unter diesem Link bei Youtube sehen.
Round 3 – Stand nach 5 Rennen:
1. #46 ÁLVARO LUCAS 95
2. #67 LORENZO PRITELLI 61
3. #27 MATEO MARULANDA 59
4. #31 EDOARDO SAVINO 56
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8. #20 FYNN KRATOCHWIL 32
Die nächsten Rennen:
R4 26.07. Circuit de Nevers Magny-Cours / France
R5 06.09. Circuit Ricardo Tormo / Spain
R6 27.09. MotorLand Aragón / Spain
R7 18.10. Motor Valley and Emilia-Romagna Misano / Italy
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