MOTO4 EUROPEAN CUP – ROUND 2
11.-14.06.2026 Circuito do Estoril / Portugal
4,360 km, 9 Rechts- und 4 Linkskurven, längste Gerade 985 m
Am zweiten Rennwochenende des Moto4 European Cups ging es für mich auf den Circuito de Estoril in Portugal. Insgesamt war es ein Wochenende mit Höhen und Tiefen, aus dem ich aber viele wichtige Erkenntnisse mitnehmen konnte.
Der Freitag begann mit zwei freien Trainings. Gemeinsam mit meinem Team konnten wir ein gutes Grundsetup erarbeiten und haben schnell erkannt, in welchen Bereichen wir uns noch verbessern müssen. Wir konnten über den Tag hinweg einige gute Schritte machen und hatten eine solide Basis für den weiteren Verlauf des Wochenendes.
Am Samstagmorgen gelang mir die direkte Qualifikation für das Qualifying 2. Dort habe ich leider keine perfekte Runde zusammenbekommen. Es hat noch etwas zur Spitze gefehlt, dennoch konnten wir wichtige Daten sammeln und gezielt an Verbesserungen für die Rennen arbeiten.
Im ersten Rennen hatte ich keinen optimalen Start und fand mich schnell in der zweiten Gruppe wieder. Dort gab es viele enge Zweikämpfe und intensive Fights um die Positionen. Ich konnte mich gut behaupten und war mitten im Kampf um Platz sechs. Leider habe ich in der letzten Runde einen Fehler gemacht, wodurch ich einige Positionen verloren habe. Am Ende stand Platz 10 zu Buche – ein Ergebnis, mit dem ich nicht zufrieden war.
Für Rennen 2 konnte ich meinen Start deutlich verbessern und war von Anfang an besser im Geschehen dabei. Auch meine Pace war stärker als im ersten Lauf. Bis zur Rennmitte lag ich etwa auf Platz sechs und führte die zweite Gruppe an. Wir waren dabei nicht weit von der Spitzengruppe entfernt und ich hatte ein gutes Gefühl auf dem Motorrad.
In den letzten Runden wurde es erneut sehr eng. Ich hatte mir meine Strategie für den Schlussabschnitt bereits zurechtgelegt und wollte in den entscheidenden Momenten angreifen. Leider hatte ich dann einen Highsider, der mich weit zurückgeworfen hat. Trotz allem konnte ich das Rennen noch auf Platz 9 beenden.
Insgesamt bin ich mit dem Wochenende nicht zufrieden, weil ich weiß, dass deutlich mehr möglich gewesen wäre. Die Ergebnisse spiegeln nicht wider, wie hart wir gearbeitet haben, welche Fortschritte wir gemacht haben und welches Potenzial wir als Team haben. Ich weiß auch, dass ich selbst noch einige Bereiche verbessern muss, um den nächsten Schritt nach vorne zu machen. Trotzdem nehmen wir viele wichtige Erkenntnisse mit. Wir wissen jetzt genau, woran wir arbeiten müssen, und werden die kommenden Wochen intensiv nutzen, um stärker zurückzukommen.
Vielen Dank an mein Team, meine Familie, meine Sponsoren und alle Unterstützer, die mich auf diesem Weg begleiten. Ich freue mich schon auf das nächste Rennwochenende und werde alles geben, um die nächsten Chancen besser zu nutzen.
Alle Rennen könnt ihr auch im Nachhinein unter diesem Link bei Youtube sehen.
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