Fynn Kratochwil

Heim-Grand-Prix – Erste Pole Position, Platz 4 und Podest

Heim-Grand-Prix – Erste Pole Position, Platz 4 und Podest

Red Bull MotoGP Rookies Cup – Round 5

10.-12.07.2026 – Sachsenring, Germany
3,671 km, 10 Rechts- und 4 Linkskurven, längste Gerade 780 m

Das Heimrennen im Red Bull MotoGP Rookies Cup am Sachsenring war für mich etwas ganz Besonderes. Ich habe mich schon lange auf dieses Wochenende gefreut und war einfach nur bereit, endlich auf die Strecke zu gehen.

Schon ab dem ersten Moment, als ich an die Rennstrecke gekommen bin, war die Stimmung unglaublich. So viele Fans haben mich unterstützt und angefeuert – das hat mir unheimlich viel Energie gegeben und mich zusätzlich motiviert. Dafür bin ich wirklich sehr dankbar.

Sportlich bin ich gut ins Wochenende gestartet. Im ersten Training habe ich mich darauf konzentriert, meine eigene Pace zu finden und mich Schritt für Schritt zu steigern. Im zweiten Training hatte ich ebenfalls ein sehr gutes Gefühl und konnte weiter an meinem Rhythmus arbeiten, um optimal auf das Qualifying vorbereitet zu sein.

Im Qualifying hat dann alles zusammengepasst. Ich konnte mir meine erste Pole Position bei meinem Heimrennen sichern. Darüber war ich natürlich unglaublich glücklich. Gleichzeitig wusste ich aber, dass die eigentliche Aufgabe erst am Samstag im ersten Rennen beginnt.

Rennen 1 – P4

Von der Pole Position aus hatte ich einen guten Start und konnte das gesamte Rennen in der Spitzengruppe mitfahren. Ich lag konstant in den Top 5 und habe mich für die letzte Runde in eine gute Ausgangsposition gebracht. Als Zweiter bin ich in die erste Kurve der Schlussrunde eingebogen, wurde anschließend überholt und lag zwei Kurven vor Schluss auf Platz drei. Dort habe ich leider einen kleinen Fehler gemacht, der mich am Ende das Podium – vielleicht sogar den Sieg – gekostet hat. Schlussendlich wurde ich Vierter. Darüber war ich natürlich extrem enttäuscht und auch ziemlich verärgert.

Rennen 2 – P3

Für das zweite Rennen habe ich den Fokus sofort wieder nach vorne gerichtet. Ich wusste, dass ich erneut um den Sieg kämpfen kann. Das Rennen verlief richtig gut, ich konnte die ganze Zeit auf den Plätzen zwei und drei mitfahren und hatte ein sehr gutes Gefühl. Sechs Runden vor Schluss begann ich bereits, mich auf die entscheidenden letzten Runden vorzubereiten – doch dann wurde das Rennen mit der roten Flagge beendet.

Am Ende bedeutete das Platz drei. Natürlich hätte ich gerne gesehen, wie das Rennen ohne Unterbrechung ausgegangen wäre, denn ich hatte das Gefühl, dass noch mehr möglich gewesen wäre. Aber eine rote Flagge kann man nicht beeinflussen. Manchmal hat man Pech, manchmal Glück – dieses Mal war die Situation eher auf meiner Seite.

Deshalb fühlt sich dieser dritte Platz bei meinem Heimrennen fast wie ein Sieg an. Zusammen mit meiner ersten Pole Position und den wichtigen Punkten war es insgesamt ein sehr erfolgreiches Wochenende, auf das ich stolz sein kann.

Ein riesiges Dankeschön geht an alle Fans am Sachsenring für die fantastische Unterstützung. Danke an meine Familie, meine Sponsoren, meinen Trainer und an alle, die mich auf diesem Weg begleiten und mir das ermöglichen.

Jetzt werde ich die kurze Sommerpause nutzen, weiter hart arbeiten und mich bestmöglich auf die zweite Saisonhälfte vorbereiten. Ich freue mich schon darauf, bald wieder anzugreifen.h versuchen, direkt einen guten Rhythmus zu finden und jede Runde maximal zu nutzen. Mein Ziel ist es, von Beginn an voll zu pushen, mich kontinuierlich zu steigern und am Ende um die bestmöglichen Ergebnisse zu kämpfen. Ich freue mich auf die Atmosphäre am Sachsenring und darauf, vor den heimischen Fans ein starkes Wochenende zu zeigen.


Die Rennen könnt ihr auch im Nachhinein als Aufzeichnung bei Youtube sehen:

Samstag – Race 1 (19 laps)
Sonntag – Race 2 (19 laps)

Round 5 – Stand nach 10 Rennen:

1. FERNANDEZ Benat SPA 148
2. OGIWARA Ryota JPN 131
3. RAMADHIPA Kiandra IDN 101
4. BUJOSA Fernando SPA 97


7. KRATOCHWIL Fynn GER 85


Die nächsten Rennen:

R6 11.-13.09. Misano
R7 18.-20.09. Spielberg


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Fotos (C) Ronny Lekl, Peggy und Nico Schneider

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